Now and Then

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NOW AND THEN

Text von Matt Spohn | Fotos von Noah Sahady 

Seit 25 Jahren bringen Arc’teryx und BEAMS unterschiedliche Welten zusammen und entwickeln dabei leistungs- und ausdrucksstarke Designs für die Berge. Zur Feier der langjährigen Partnerschaft haben wir mit den Menschen hinter der aktuellen Kollaboration gesprochen: Wegbereiter Kei Hirosawa, Arc’teryx Athlet:innen Ashima Shiraishi, Anon Matsufuji und Clément Lechaptois, BEAMS Buyer Gonzo sowie Routenbauer Wataru Suzuki.   

Ihre Geschichten erzählen vom Bouldern als Philosophie und persönlichem Ausdruck, vom Zusammenwachsen und Verwurzeltsein. Was sie eint, ist die Botschaft, dass echte Verbundenheit große Kraft birgt – und dass aus Respekt und Vertrauen ungeahnte Möglichkeiten erwachsen.  

Der Visionär – Kei Hirosawa 

„Es ging uns von Anfang an darum, gemeinsam zu wachsen und von Grund auf Neues zu schaffen.“ – Kei Hirosawa, Arc’teryx x BEAMS Visionär 

Kei Hirosawa war es, der 2001 die Kollaboration von Arc’teryx und BEAMS auf den Weg brachte. Zu diesem Zeitpunkt war Kei Buyer bei BEAMS – und seit Jahren erklärter Fan von Arc’teryx. Schnell war klar, dass er die beiden Unternehmen an einen Tisch bringen wollte. „Die Theta AR Jacke fiel mir zum ersten Mal 1998 bei der Outdoor Retailer ins Auge. Ich kann mich genau erinnern, wie mich das Design umgehauen hat. So etwas hatte ich noch nie gesehen.“  

Kei tat sich mit dem Designteam von Arc’teryx zusammen und das erste gemeinsame Produkt entstand: der Sebring 25 Rucksack.  

Worin ähneln sich Berg- und Streetkultur?   

Wenn ich eine Gemeinsamkeit nennen müsste, dann wäre es der konstante Wandel: Mit der Zeit verändert sich, wie wir klettern, wie wir riden, was unseren Style ausmacht. Das hat damit zu tun, dass sich Geräte und Ausrüstung weiterentwickeln. Dass man Ideen austauscht. Dass man zusammenwächst.  

Was hat dich an Arc’teryx begeistert?  

Ganz einfach: Arc’teryx entwickelt herausragende Produkte. Design, Material, Fertigung – die Marke hat in jeder Hinsicht Maßstäbe gesetzt. Niemand sonst hat sich so entschlossen in unbekanntes Terrain vorgewagt.  

Für mich war das alles neu: angefangen beim innovativen Design über die fortschrittlichen Materialien bis hin zu den Fertigungsmethoden. Die Qualität sprach für sich. Alles war bis ins kleinste Detail durchdacht. Was hier entstand, und immer noch entsteht, bewegt sich auf einem ganz anderen Niveau.  

Was ist das Besondere an der Partnerschaft zwischen BEAMS und Arc’teryx?   

Die Designs sind fürs Klettern und Skifahren gemacht – für die Berge. Gleichzeitig stehen sie für etwas, das weit über die herkömmliche Auffassung von Outdoorbekleidung hinausgeht. Sie verbinden Menschen von überall auf der Welt und mit allen möglichen Hintergründen miteinander.  

Es erinnert mich an das, was Rosanjin für Japan ist, und etwa Leonardo da Vinci für den westlichen Kulturraum. Was mich so reizt, ist die Entschlossenheit, bei null anzufangen und etwas nie Dagewesenes zu schaffen.  

Inwiefern wurden Design, Style und Sport durch die Kollaboration weitergedacht?  

Indem wir beschlossen: Was es so noch nicht gibt, können wir entstehen lassen.  

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Sebring 25 Rucksack von 2001: Der Anfang. Endlich in Farbe. (links)
Theta AR Jacke von 2006: Fortschrittlicher Wetterschutz. Drei Brusttaschen. (rechts)

Der Community-Effekt – Ashima Shiraishi 

„Wer klettert, macht sich verletzlich. Man muss viel geben und auf sich nehmen. In so einer Situation braucht man Menschen, denen man vertraut und mit denen man sich wohlfühlt – egal, ob man die Route meistert oder nicht.“ – Ashima Shiraishi, Arc’teryx Athletin 

Ob Sport oder Mode, Kletter- oder Kleidungsstil: Überall ist das Verbindende im Spiel. Wo Menschen etwas miteinander teilen – sei es die Beta oder das neue Lieblingsteil –, wächst eine Gemeinschaft mit ureigener Ausdrucksform.  

Für Arc’teryx Athletin Ashima Shiraishi ähneln sich Klettern und Streetkultur aufgrund ihres kreativen und individualistischen Charakters. „Am Klettern gefällt mir, dass es eine so körperliche Ausdrucksform ist“, sagt sie. „Gleichzeitig gibt man durch das, was man trägt, ein Stück Identität preis.“  

Ashima wuchs in New York auf, wo eine Vielfalt von Styles und Hintergründen ihr Umfeld prägten. „Diese Kontakte und der damit einhergehende Austausch haben bis heute Einfluss auf mich als Athletin und als Person mit kreativer Ader“, erzählt sie.  

Doch um befreit klettern und sich ausdrücken zu können, braucht es Vertrauen. „Wenn die Sicherheit fehlt, kommt man nicht aus sich heraus“, so Ashima. „Egal, worauf man es am Fels anlegt: Man muss sich wohlfühlen und Spaß daran haben, was man tut. Im Kreis von Leuten, die einem Sicherheit und Halt geben, kann man ganz bei sich sein.“   

Zwar führt Selbstvertrauen beim Klettern zum Erfolg, doch es ist oft das Bewusstsein für die eigene Verletzlichkeit, das zusammenschweißt. „Wenn sich jemand an einer Route versucht, kann das schnell zum Gemeinschaftsprojekt werden. Man teilt das Erleben und das Erarbeiten der Route, unabhängig vom Ergebnis.“  

Selbst auf Reisen, über Sprachbarrieren hinweg, führt das Klettern Menschen zusammen. „Mit der Zeit habe ich verstanden: Klettern ist eine Form der Kommunikation, die nicht auf Worte angewiesen ist“, so Ashima.   

Das Berühren des Gesteins, das Visualisieren einer Route, das Hochhalten der Hände, um den Sturz eines Buddys abzufangen: Mit jeder Geste und jeder Bewegung schaffen wir eine Verbindung.  

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Clément Lechaptois, Ashima Shiraishi und Anon Matsufuji | Maze Nishimura, Gifu, Japan 

Ein besserer Weg – Clément Lechaptois  

Manchmal bringt mich ein Move weiter, aber fühlt sich erzwungen an. Wenn ich beim Klettern viel investiere, will ich das Optimum herausholen. Auch wenn es mehr Zeit kostet, gebe ich alles, um den besten Weg zu finden.“ – Clément Lechaptois, Arc’teryx Athlet  

„Die einsamen Tage in den Bergen sind etwas Besonderes. Man ist auf sich selbst angewiesen und erlebt Klettern in seiner unverfälschten Form“, sagt Arc’teryx Athlet Clément Lechaptois. „Man muss niemandem etwas beweisen. Der Fokus liegt allein auf den Bewegungen und dem Weg nach oben. Man besinnt sich darauf zurück, warum man klettert.“  

Die Antworten auf dieses Warum mögen von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen, können aber Anknüpfungspunkte schaffen. Und manchmal entsteht daraus echte Verbundenheit. „Sich auf jemanden einzulassen und sich gemeinsam für etwas zu begeistern – das holt einen aus der eigenen Komfortzone“, so Clément. „Mit den richtigen Menschen an meiner Seite kann ich mich als Kletterer weiterentwickeln.“  

Clément ist überzeugt: Verbundenheit und Vertrauen sind der Schlüssel, um Herausforderungen beherzt anzugehen. Energie und Optimismus wirken ansteckend. Gleichzeitig sollten Kletterbuddys ein Gespür dafür haben, wann Zurückhaltung gefragt ist. „Es kommt auf die richtige Balance an. Natürlich sollte man seine Leute ermutigen. Aber manchmal ist es wichtiger, sie ihren eigenen Weg finden zu lassen“, erklärt er. „Du kümmerst dich um die Pads, spottest, hilfst mit Tipps, motivierst sie – und lässt sie dann einfach klettern.“  

Durchstieg oder Sturz, Onsight- oder Langzeitprojekt: In jedem Moment zeigt sich der Wert des Miteinanders. „Als Partner will ich vermitteln: Ich bin hier, wenn du mich brauchst“, so Clément. „Man bestärkt einander, ohne es zu übertreiben. Man erinnert sich gegenseitig daran, dass es okay ist, frustriert zu sein und erst einmal woanders weiterzumachen. Oder man bleibt dran und tüftelt den Rest des Tages gemeinsam an der Lösung.“  

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Ashima Shiraishi und Clément Lechaptois | Maze Nishimura, Gifu, Japan 

Immer in Bewegung – Anon Matsufuji 

Klettern ist mehr als ein Sport: Es ist eine eigene Sprache. Mit jedem Move drücke ich ein wenig mehr aus, was ich sagen will.“ – Anon Matsufuji, Arc’teryx Athletin 

Beim Klettern kann Arc’teryx Athletin Anon Matsufuji zeigen, wer sie ist. „Meine Routen, meine Bewegungsabläufe, selbst meine Kleidung – alles verrät etwas über mich“, erklärt sie. „Ich will den Top nicht einfach nur erreichen, sondern mich auf eine Art dorthin bewegen, die sich nach mir anfühlt. Wenn eine Route zu mir passt, komme ich beim Klettern in den Flow – ein Gefühl voller Kraft und Schönheit.“   

Beim Klettern mit Ashima und Clément gelang Anon eine Route, die ihr wenige Stunden zuvor fast unmöglich erschienen war. „Selbst bei den ersten knappen Versuchen konnte ich schon vor mir sehen, wie ich das Projekt lösen würde“, erzählt sie. Gegen Abend besserten sich die Bedingungen. Da war klar: Jetzt geht es nur noch ums Mentale. Irgendwann wusste ich, dass ich bereit bin. Das war gar kein weltbewegender Moment – ich spürte einfach den unbändigen Drang, den Boulder endlich durchzusteigen. Dieses Gefühl hat mir als Antrieb gereicht.“  

Das Beispiel zeigt, wie Anon Probleme angeht. „Für mich ist der perfekte Boulder der, an dem ich als Kletterin wachse. Machbar, aber anspruchsvoll genug, um dabei etwas zu lernen. Jeder Versuch bringt mich weiter, und am Ende gehe ich als bessere Kletterin daraus hervor.“  

Manche Boulder nimmt sie sich mehrmals vor. „Wenn ich ganz in einer Route aufgehe, werde ich eins mit der Natur. Zu Bouldern, die mir besonders Spaß machen, kehre ich immer wieder zurück, um sie noch besser, noch ausdrucksstärker zu klettern.“   

Der Trip mit Ashima und Clément war für die Japanerin, die zuvor nur mit eigenen Landsleuten geklettert war, der erste als internationale Crew. „Der Vibe war ein komplett anderer“, erinnert sie sich. Ihr fiel auf, dass es ihnen nicht allein ums Bewältigen von Problemen zu gehen schien. „Im Mittelpunkt stand die Freude am Klettern – an diesem Tag, in diesem Moment.“ Gemeinsam zu klettern bedeutet für Anon, „etwas Echtes miteinander zu teilen“.  

 „​Beim Klettern zeige ich ganz unmittelbar, wer ich bin. Meine Routen, meine Bewegungsabläufe, selbst meine Kleidung – alles verrät etwas über mich. Ich will den Top nicht einfach nur erreichen, sondern mich auf eine Art dorthin bewegen, die sich nach mir anfühlt. Wenn eine Route zu mir passt, komme ich beim Klettern in den Flow – ein Gefühl voller Kraft und Schönheit. In solchen Momenten fühle ich mich am meisten wie ich selbst. Klettern ist mehr als ein Sport: Es ist eine eigene Sprache. Mit jedem Move drücke ich ein wenig mehr aus, was ich sagen will.“  

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Clément Lechaptois und Anon Matsufuji | Maze Nishimura, Gifu, Japan 

Über Welten hinweg – Gonzo 

„In der Boulderhalle spüre ich die Gemeinschaft. Es ist ein Ort, an dem Menschen auf organische Weise zusammenkommen und zusammenwachsen. Auf der Straße und in der Modebranche läuft es genauso. Ich gehe raus, treffe andere Menschen und schließe Freundschaften.“ – Gonzo, BEAMS Buyer  

Keita Kobayashi kennt man eigentlich nur als Gonzo, seltener auch als Ikkyū‑san (ein Spitzname, den er seinem Esprit zu verdanken hat). Als Buyer der japanischen Lifestylemarke BEAMS ist Gonzo einer der führenden Köpfe hinter der Kollaboration mit Arc’teryx. Für ihn fußt der außergewöhnliche Erfolg der wegweisenden Zusammenarbeit in erster Linie auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt.  

Seine ersten Berührungspunkte mit Arc’teryx hatte Gonzo schon lange vor seiner Zeit bei BEAMS. Damals lebte er in Seattle, wo es „immerzu nur regnet“, wie er sich erinnert. Also steuerte er das nächste Outdoorgeschäft an, um sich eine Jacke zu kaufen. „Ein Mitglied des Verkaufsteams zeigte mir die Sachen von Arc’teryx. Optisch waren sie total mein Ding, also traf ich die Entscheidung eher aus modischen Gründen. Später fiel mir auf, wie viele Leute in der Stadt Arc’teryx trugen. Außerdem leistete die Jacke so gute Dienste, dass ich begriff: Ach, das ist ja richtige Funktionskleidung.“  

Über die Partnerschaft sagt er: „Ein solches Crossover aus Bergsport, Mode und Kultur ist noch nie dagewesen. Hier verschmelzen erstklassige Innovation, ausgeprägtes Stilbewusstsein und verschiedene Perspektiven miteinander und begründen ganz neue Werte.“  

Es ist nicht nur der handwerkliche Qualitätsanspruch, der die Marken verbindet. Die Partnerschaft lebt von der gegenseitigen Wertschätzung für das, was beide mitbringen: BEAMS das Gespür für Stil, Arc’teryx die Innovationskraft.  

Beim Gedanken an den monotonen Look, der für Arc’teryx bis 2001 typisch war, muss Gonzo schmunzeln. „Die Formen und Schnitte bei Arc’teryx waren absolut einzigartig, aber die Farbgestaltung hatte etwas Lebloses.“ Mit BEAMS hielt urbane Color-Blocking-Ästhetik Einzug. „Das Ergebnis war ein verspielter Vintage-Look – wir nannten das ‚urban funny‘.“   

Für viele liegt der Reiz der Kollaboration darin, dass sie alpine und urbane Einflüsse zusammenbringt. „Wir alle haben so viele Facetten“, so Gonzo. „Dort, wo sie miteinander verschmelzen, entsteht unser individueller Stil. Dafür braucht es Neugier. Der neue Drop bewegt sich irgendwo zwischen anspruchsvollem Bouldersport und Streetstyle. Die typische Farbgestaltung ist heute nicht mehr wegzudenken. Sie verleiht den Styles etwas Expressives, Dynamisches, sogar etwas Heiteres. Wenn dann noch die Designexpertise von Arc’teryx dazukommt, sind dieser Partnerschaft keine Grenzen gesetzt.“  

Ob Klettern oder Fashion, hier wie da gilt: Taten beeindrucken mehr als Worte. „Kletter:innen sind starke Persönlichkeiten, rebellisch und verwegen. Den gleichen Typ Mensch findet man in der Modebranche“, so Gonzo. „Deswegen harmonieren beide Welten so gut – und können voneinander lernen.“  

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Ashima Shiraishi, Clément Lechaptois und Anon Matsufuji | Maze Nishimura, Gifu, Japan 

Wo Gemeinschaft wurzelt – Wataru Suzuki  

„Niemand – absolut niemand – kann klettern, ohne zu fallen. Diese Erfahrung eint uns.“ – Wataru Suzuki , Boulderführer-Autor 

Wataru Suzuki hat eine Vision. Er möchte Menschen für die Natur begeistern und ihnen zeigen, wie sich durch das Klettern die ganze Schönheit eines Ortes erschließt.   

Er selbst wirkte als Autor an einem Boulderführer über Hida Kanayama Maze mit. In der Einleitung schreibt er: „Es lohnt sich, hinter die Boulder zu blicken. Wer mehr sieht als den Fels, stößt auf Dinge, die das Leben bereichern.“  

​​​Suzukis Weg führte ihn vom Fernsehstudio in die Kletterhalle: Der ehemalige TV‑Producer ist mittlerweile Inhaber der Reboulder Kanayama. „Zuerst war es nur eine sportliche Obsession“, erinnert er sich. „Daraus hat sich etwas entwickelt, das von Gemeinschaft und Miteinander lebt.“ Er versteht Bouldern als eine Art Reise. „Es beginnt als etwas Persönliches, dann kommt der Community-Aspekt dazu und schließlich wird man selbst Inspiration und Vorbild für nachfolgende Generationen.“  

Selbst an dem Ort, den er seit acht Jahren sein Zuhause nennt, entdeckt Suzuki immer wieder Neues. „Ich kenne dieses Gebiet in- und auswendig. Aber wenn es dunkel wird, ist die Landschaft wie verwandelt. Die Welt wird von der Nacht geschluckt – zurück bleibt nur das Licht meiner Lampe auf dem Fels. Während ich in dieser durchdringenden Stille die Bewegungen meines Körpers erkunde, kommt mein Kopf ganz im Moment an.“  

Suzuki wünscht sich, dass auch andere diese Erfahrung machen. Boulderführer erfüllen für ihn in dieser Hinsicht eine doppelte Funktion: Einerseits locken sie Kletterbegeisterte von außerhalb an, was die Wirtschaft vor Ort ankurbelt. Andererseits machen sie die lokale Bevölkerung auf die einzigartige Natur aufmerksam, die direkt vor ihrer Haustür liegt. „Der Ort soll nicht nur Kletter:innen vorbehalten bleiben“, so Suzuki. „Ein Klettergebiet hat dann Bestand, wenn es auch für nicht kletternde Menschen attraktiv ist und sein Wert als regionales Gut erkannt wird.“  

Deshalb lädt er Kletter:innen dazu ein, Wurzeln zu schlagen – ein Akt, der echte Verbundenheit ermöglicht.  

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Ashima Shiraishi, Clément Lechaptois und Anon Matsufuji | Maze Nishimura, Gifu, Japan